Wie Meerkat und Periscope "Live Communication" neu definieren:

10.08.2015 - Trends, Technologie, Kommunikation
Es ist ja nun nicht so, dass Livestream via Internet eine brandneue Erfindung wäre: Bereits seit fast 10 Jahren werden Veranstaltungen mit Online Diensten wie Ustream in Echtzeit um die Welt getragen. Und doch redet die Online Technologiebranche seit einigen Monaten von einer "Livestream-Revolution", als würde es sich um die Anfänge des Farbfernsehens handeln. Was ist passiert?
 
Mitte Februar 2015 hat die „Life on Air Inc“ eine App Namens Meerkat lanciert, welche es jedem User ermöglicht, das was er gerade erlebt mit der ganzen Welt zu teilen. Das ganze funktioniert absolut simpel via Smartphone. Einfach Aufnahmeknopf drücken und schon kann die ganze Welt zuschauen. Im Gegensatz zu früheren Livestream Anwendungen legt Meerkat einen starken Fokus auf Social Media. So kann jeder Zuschauer das im Livestream gesehene Bild live kommentieren und teilen, wodurch eine spannende Interaktion entsteht.
 
Einen richtigen Hype hat Meerkat im Frühling 2015 an der Digitalmesse South by Southwest erfahren, wo Messebesucher und Speakers Meerkat mit grosser Begeisterung eingesetzt haben, um ihre Freunde, Fans und Followers aus der ganzen Welt an der Veranstaltung teilhaben zu lassen.
 
Doch wie so häufig wenn ein neues Gadget auf die Erfolgsspur einbiegt, warten Mitbewerber nicht lange darauf, ebenfalls in den Wettbewerb einzusteigen. Im Fall von Meerkat hiess der erste Konkurrent Periscope. Von der Funktionalität her ähnlich wie Meerkat hat Periscope den Vorteil, dass es kurz vor dem Release (für ungefähr 100 Millionen USD) von Twitter gekauft wurde. Dadurch ist vor allem im amerikanischen Markt eine optimale Verbreitung sichergestellt.
 
Seither messen sich die beiden Marktteilnehmer im Wettbewerb und erweitern kontinuierlich ihre Funktionen, um für Nutzer und Zuschauer noch attraktiver zu werden.
 
Seit wenigen Tagen versucht nun auch Facebook mit seinem neuen Angebot „Live“, im Livestream Markt mitzumischen. Die Verbreitung ist hier allerdings (aktuell) für Prominenz reserviert, womit das „gemeine Volk“ zum Zuschauen degradiert ist.
 
Livestream Beispiele:
 
Meerkat: CNN erklärt, warum Meerkat zum nächsten Social Media Hype werden könnte
https://www.youtube.com/watch?v=FlFmpRqkfMA (Youtube, 15. März 2015)
 
Periscope: Roger Federer präsentiert seinen Fans live das Wimbledon Gelände
https://www.youtube.com/watch?v=Sf3EJvWHw9M (Youtube, 26. Juni 2015)
 
Facebook Live: Michael Bublé zeigt seinen Fans Zuhause & Familie
https://www.facebook.com/MichaelBuble (Facebook History, 7. August 2015)


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