5 Tipps, wie musikalische Unterhaltung deinen Event besser macht

14.04.2016 - Tutorials

5 Tipps, wie musikalische Unterhaltung deinen Event besser macht:

1. Musik ist matchentscheidend

Ob Hochzeit, Party, Apéro, Bankett oder Geburtstagsfest, es gibt wenig Faktoren, die so entscheidend für das Gelingen eines Events sind, wie die (richtige) Musik. 

Wenn die Hintergrundmusik fehlt, wird die Stimmung unter den Gästen oftmals beklemmend. Leute sitzen da und warten auf etwas, ohne genau zu wissen worauf. Noch schlimmer ist es für Gäste, die alleine an einem Anlass sind.

Ohne Musik – und ohne andere Leute zu kennen, wird das Dasein bald einmal unangenehm. Sobald aber im Hintergrund angenehme, positive Musik rieselt, löst sich die Spannung und die Stimmung steigt.

2. Ein Musikstil, der zum Event passt
Um eine schöne Stimmung zu erhalten, muss der gewählte Musikstil zum Event passen 
und sowohl Ziel als auch Stil des Anlasses unterstützen. 

Welcher Musikstil der Richtige ist, hängt aber nicht nur von der Eventart ab, sondern unter Umständen auch vom Eventmotto oder sogar der Location. Ein Event auf dem Bauernhof kann durch Ländlermusik im Hintergrund zum einmaligen Erlebnis werden, auch wenn (oder gerade weil) die Gäste sonst nicht volkstümmlich veranlagt sind. 

3. Die richtige Lautstärke
Musik kann zu laut, aber sie kann auch zu leise sein. Welches die richtige Lautstärke ist, hängt von der Art des Events und vom Publikum ab. Bei einem Anlass, an dem wir möchten, dass die Leute Gemeinschaft pflegen und miteinander reden, macht es Sinn, wenn eine diskrete Lautstärke gewählt wird, so dass die Leute nicht schreien müssen. 

Allerdings darf die Musik nicht so leise sein, dass sie gar nicht wahrgenommen wird. Sobald Musik keine Stimmung mehr verbreitet, ist sie zu leise. Anders ist es natürlich bei einer Party oder bei zwischenzeitlicher Live Musik auf der Bühne. Hier ist unter Umständen gerade das Ziel, dass sich die Gäste auf die Musik konzentrieren und ihre Unterhaltung zeitweilig unterbrechen. 

Welche Lautstärke die Richtige ist, hängt auch stark vom Publikum ab. Jugendliche Gäste mögen in der Regel viel lautere Musik als ältere Menschen. 

Tipp: Mit der richtigen Position der Lautsprecher können in einer Location Zonen mit unterschiedlicher Lautstärke geschaffen werden, so dass jede/r einen Platz findet, wo die Musiklautstärke für ihn/sie angenehm ist. 

4. Mit Musik aktiv die Stimmung prägen. 
Musik ist auch ein perfektes Instrument, um während einem Event Stimmungsmomente zu verändern. Wenn wir zum Beispiel während dem Abendessen spüren, dass die Leute langsam müde werden, kann es Sinn machen, wenn wir die Easy Listening Jazz Playlist durch Lounge Musik ersetzen. Ein wenig Rhythmus bringt wieder Leben in die Bude und plötzlich sitzen die Gäste wieder aufrecht. 

Auch das Gegenteil ist selbstverständlich möglich und wird teilweise in öffentlichen Räumen angewendet: Wenn zu fortgeschrittener Zeit die Stimmung kocht und wir Angst haben, dass bald Gläser zu Bruch gehen, können wir ein wenig Rhythmus rausnehmen und für einen Moment auf Easy Listening setzen. 

Mit der Anpassung der Musik können wir übrigens auch gut steuern, ob die Gäste noch bleiben, oder sich langsam auf den Heimweg machen wollen. Und wenn die Zeit gekommen ist, wo wir die Leute gehen sehen möchten, ist der Moment da, wo die Musik auf unsere Anweisung hin komplett verstummt. Danach geht es 1-2 Minuten und schon liegt unwiderrufliche Aufbruchstimmung in der Luft. 

5. Live, DJ oder Konserve?
Welche «Wiedergabe Art» an einen Event passt, muss von Fall zu Fall entschieden werden. Was zählt, ist auch hier, dass die Musik dem Event «dient». Grundsätzlich kann aber sowohl Live-  als auch Konservenmusik einen Platz im Hintergrund oder aber auf der Bühne einnehmen. 

Wenn natürlich auf der Bühne ein 5-Köpfiges Rock-Combo seine Coversongs zum Besten gibt, ist klar, wo die Aufmerksamkeit der Gäste hingeht. Wenn aber der Jazzpianist auf dem Piano in der Ecke gefühlsvolle Melodien trällert, werden die Eventbesucher auch weiterhin ihre Unterhaltung fortsetzen. 

Der schlussendlich wohl entscheidenste Faktor in der Frage ob Live oder Konserve sind die Kosten. Als Faustregel kann man sagen, je mehr Künstler live im Einsatz stehen, desto teurer die Unterhaltung. Wenn also der Wunsch nach «Live Unterhaltung» da-, aber das Budget nicht allzugross ist, gilt es nach «Ein-Mann / Eine-Frau Unterhaltung» Ausschau zu haben. Ob dies dann ein Jazzpianist, ein Alleinunterhalter oder ein DJ ist, macht preislich nicht einen allzu grossen Unterschied. 


Stefan Kipfer ist Geschäftsführer von eventlokale.ch und denkt den ganzen Tag über Eventthemen nach. Ab und zu bringt er seine Gedanken in Form von Blogbeiträgen auf Papier. 


In der Rubrik «Top 5» geben Experten aus der Veranstaltungswelt Tipps zu unterschiedlichsten Event-Themen. Wenn du deine Erfahrung auch gerne mit der Eventwelt teilen möchtest, freuen wir uns, von dir zu hören: Unser Kontakt: redaktion@eventlokale.ch.

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